Urlaub mit Baby – was beachten?


Kinder sind kein Grund, um nicht auf Reisen zu gehen. Im Gegenteil: Ein Familienurlaub schweißt enger zusammen und schafft wertvolle gemeinsame Erinnerungen. Worauf also müsst ihr achten, wenn ihr eine Reise mit Kleinkindern oder eurem Baby plant – egal, ob Kurzurlaub oder Fernreise?

Viele Eltern schrecken vor Reisen mit Kleinkindern oder Baby zurück. Dabei ist die Elternzeit besonders gut für einen Urlaub geeignet und das gemeinsame Erlebnis stärkt den Familienzusammenhalt. Kleine Kinder sind beim Reisen oftmals unkompliziert – wenn der Trip richtig organisiert wurde. Es gibt also keinen Grund, vor dem Familienurlaub Angst zu haben, sei es direkt um die Ecke oder am anderen Ende der Welt.

Wann ist die beste Reisezeit mit Baby?

Wie bereits erwähnt, ist die Elternzeit eine optimale Gelegenheit zum Reisen – denn eine solche bezahlte Auszeit vom Job bekommt ihr sonst nur selten. Vielleicht bleibt ja auch ein Elternteil fortan ohnehin zu Hause und so könnt ihr den Urlaub des anderen Elternteils für verschiedene Reisen nutzen. Solange die Kinder also noch nicht im Kindergarten oder schulpflichtig sind, habt ihr viele Möglichkeiten für einen Familienurlaub und solltet diese auch nutzen.

Urlaubsfreuden bei den Kleinsten

Urlaubsfreuden bei den Kleinsten

Dennoch ist es nicht ratsam, direkt nach der Geburt zu einer Fernreise aufzubrechen. Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, müsst ihr als Eltern selbst entscheiden und hängt auch von der Art des geplanten Urlaubs ab. Mit einem Säugling könnt ihr problemlos einige Stunden im Auto fahren. Mit dem ersten Flug warten viele Eltern lieber noch einige Monate oder bis das Kind laufen kann. Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es dabei aber nicht prinzipiell. Wichtig ist natürlich, dass das Kind gesund ist, der Arzt euch das „Go“ gibt und ihr euch der Verantwortung gewachsen fühlt.

Kurzurlaub oder doch eine Fernreise?

Auch auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Beides ist mit Baby oder Kleinkind möglich. Ratsam ist es dennoch, erst einmal klein anzufangen und sich an eine größere Reise heranzutasten. Ein erster Familienurlaub in der Nähe kann also wertvolle Hinweise darauf geben, wie gut das Kind mit dem Reisen klarkommt, worauf die Eltern in Zukunft achten müssen und ob eine gemeinsame Fernreise realistisch ist. Anschließend folgt vielleicht der erste kürzere Flug in den nächsten Urlaub und dann irgendwann – wenn das „Reisen auf Probe“ gut funktioniert hat – auch die Fernreise ans andere Ende der Welt.

Möglich ist also in der Theorie vieles, in der Praxis hängt das jedoch stark vom Kind sowie den Eltern ab. Einige Kinder kommen mit den Orts- und Klimawechseln besser klar und andere weniger gut. Zudem lassen sich manche Eltern schneller stressen und machen sich viele Sorgen, während andere eher locker mit dem Thema umgehen. Ihr müsst schlussendlich ein gesundes Mittelmaß finden. Zudem ist der Rat des Kinderarztes neben dem „Reisen auf Probe“ stets eine wichtige Entscheidungsgrundlage.

Reiseplanung & Vorbereitung mit Kleinkind

Wenn ihr mit der Familienreise liebäugelt, müsst ihr bei der Planung und Organisation einige Besonderheiten beachten. Fortan seid ihr während der Reise nicht mehr nur für eure eigene Sicherheit – und den Spaß – verantwortlich, sondern auch für jene eures Kindes. Wir haben deshalb die besten Tipps rund um die Reise mit Baby oder Kleinkind zusammengetragen:

Mut fassen

So lautet die erste Devise. Denn viele frischgebackene Eltern sind unsicher und ängstlich, wenn es um das Thema Reise mit Kind geht. Natürlich muss dessen Sicherheit gewährleistet werden, doch schlussendlich müsst ihr euch einfach trauen und das Vorhaben ausprobieren. Es muss ja nicht gleich die Fernreise sein. Beim „Reisen auf Probe“ könnt ihr erst einmal den großen Zeh ins Wasser halten und werdet gewiss merken, dass die gemeinsame Reise weniger kompliziert und angsteinflößend ist als gedacht.

Recherche

Sie ist besonders wichtig, wenn es um das Reisen mit Baby oder Kleinkind geht. Ihr habt nun nämlich spezielle Bedürfnisse bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. Wie sicher ist das Zielland? Welches Klima herrscht hier? Lauern Gesundheitsgefahren wie Malaria? Gibt es geeignete Unterkünfte mit Baby oder Kleinkind? Wie lange dauert der Flug? Diese Punkte machen eine sorgfältige Recherche unverzichtbar.

Hier auf ab-in-den-urlaub.de findet ihr glücklicherweise Unmengen an Informationen für eure Recherche. Neben unserem Service-Artikeln hier im Magazin könnt ihr euch in den Hotelbewertungen über die Kindertauglichkeit der Unterkunft informieren oder in unseren Artikeln eure Fragen stellen. Die Möglichkeiten sind vielfältig – also nutzt sie auch! Eine weitere geeignete Informationsquelle sind Freunde und Bekannte, welche selbst schon mit ihren Kindern im Urlaub beziehungsweise auf einer Fernreise waren und euch somit wertvolle Tipps geben können.

Strandurlaub mit Kleinkind

Strandurlaub mit Kleinkind

Passendes Reiseziel

Die Destination ist das A und O für einen gelungenen Urlaub mit Kindern. Die klimatischen Bedingungen vor Ort müssen bei der Reiseplanung unbedingt berücksichtigt werden. Ebenso medizinische Fragen sowie die Sicherheit. Zuletzt spielt eine Rolle, welche Art von Urlaub ihr euch wünscht: Erholung am Strand? Wandern in den Bergen? Roadtrip mit dem Wohnmobil?

Urlaub in Deutschland bringt den Vorteil mit sich, dass ihr euch um Faktoren wie Sprachbarrieren, exotische Krankheiten  & Co keine Gedanken machen müsst. Als erster Familienurlaub und zum „Reisen auf Probe“ ist er deshalb die optimale Wahl. Jedoch gibt es auch andere schöne Ecken der Welt. Sobald ihr euch die Fernreise mit Kind also zutraut, spricht auch nichts gegen eine Weltreise – mit wenigen Ländern als Ausnahmen.

Auto fahren oder fliegen?

Auch diese Frage müsst ihr klären und sie hängt natürlich unmittelbar mit dem Reiseziel zusammen. Prinzipiell ist das Verreisen mit dem Auto oder Wohnmobil unkomplizierter. Ihr könnt jederzeit einen Stopp einlegen, habt keine Begrenzungen beim Gepäck und seid vor Ort mobil. Dennoch ist auch das Fliegen mit der richtigen Vorbereitung problemlos möglich und oftmals sinnvoller, wenn ihr dadurch viele Stunden Reisezeit spart. Lieber fliegt ihr also zwei Stunden, anstatt 16 Stunden im Auto zu sitzen. Einige Reiseziele sind zudem nur mit dem Flugzeug erreichbar.

Unterkunft

Hotels sind meist die am besten geeignete Unterkunft für euer Vorhaben. Denn hier genießt ihr allerhand Annehmlichkeiten wie Halbpension, Babybetten, Aufzüge, Kinderanimation, Spielplätze beziehungsweise -räume für die Kinder und vieles mehr. Das gilt allerdings nicht für alle Hotels, weshalb auch hier eine ausführliche Recherche vorab unerlässlich ist. Achtet bei eurer Buchung also darauf, dass es sich um ein kinderfreundliches Hotel handelt. Gleichzeitig solltet auch ihr als Eltern auf eure Kosten kommen – mit einem Wellness-Angebot beispielsweise, einem schönen Pool oder einer tollen Lage. Kurze Wege sind beim Reisen mit Kind Gold wert, denn so spart ihr euch Quengeleien und schlechte Laune bei langen Bus- oder Autofahrten beziehungsweise weiten Wegen zu Fuß.

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Reisedokumente

Einen Reisepass braucht ihr für euch und euer Kind bei Reisen außerhalb der europäischen Union. Dieser sogenannte Kinderreisepass kann ganz normal beim Einwohnermeldeamt beantragt werden. Dafür braucht ihr ein aktuelles biometrisches Porträtfoto des Kindes sowie eine Einverständniserklärung des anderen Erziehungsberechtigten – wenn vorhanden. Wichtig ist, dass ihr den Reisepass rechtzeitig beantragt, denn dessen Erstellung kann mehrere Wochen dauern.

Spezielle Reiseimpfungen

Sie sind vor allem bei Fernreisen meist unerlässlich, aber gerade im Kindesalter umstritten. Lasst euch deshalb frühzeitig vom Arzt beraten, welche Impfungen beim angedachten Reiseziel notwendig wären – bestenfalls vor der Buchung. So könnt ihr notfalls nochmal umplanen. Entscheidet ihr euch für die Reiseimpfung, muss diese rechtzeitig durchgeführt werden, denn oft dauert es mehrere Wochen bis Monate, bis sich der vollständige Impfschutz entfaltet.

Reiseapotheke

Wichtige Medikamente dürfen im Familienurlaub keinesfalls fehlen und sollten natürlich sowohl für die Eltern als auch für das Kind die wichtigsten Notfälle abdecken. Lasst euch hierbei gerne ebenfalls vom Arzt oder einem Apotheker beraten und setzt auf Medikamente, bei welchen ihr euch der Verträglichkeit des Kindes sicher seid. Alles was ihr sonst noch beachten solltet, haben wir für euch in unserem Ratgeber zur Reisapotheke zusammengefasst.

Packlist – Checkliste für Urlaub mit Kleinkind

Eine Checkliste ist bei jeder Reise Gold wert, denn zwischen Zeitdruck, Reisefieber und einem schreienden Baby vergesst ihr schnell etwas Wichtiges beim Packen. Legt deshalb frühzeitig eine Liste mit all jenen Dingen an, die ihr sowohl für das Kind als auch euch selbst auf der Reise benötigen werdet. Verreist ihr mit dem Flugzeug, müsst ihr zudem die Richtlinien zum Handgepäck, Gewicht & Co. berücksichtigen. Diese Packliste könnt ihr euch  ausdrucken und abhaken:

Checkliste zum Urlaub mit Baby

Checkliste zum Urlaub mit Baby

Hier stellen wir euch die Checkliste zum Download bereit. Ihr euch den Text natürlich auch kopieren und ihn zu eurer individuellen Packliste ergänzen:

Für Unterwegs:

  • Kinderrucksack
  • Vesperdose
  • Trinkflasche
  • Sonnenschutz fürs Auto
  • Reisespielzeug
  • Hörspiele/Musik

Für jedes Wetter:

  • T-Shirts/Hemden
  • Pullover/Strickjacken
  • Kurze/lange Hosen
  • Unterwäsche/Strümpfe
  • Schlafanzug/Schlafsack
  • Hausschuhe/feste Schuhe
  • Sandalen/Badeschuhe
  • Regenbekleidung/Gummistiefel
  • Halstuch/Mütze

Am Strand:

  • Badebekleidung
  • Sonnenhut/UV-Shirt
  • Strandspielzeug
  • Schwimmhilfe
  • Handtücher/Strandtuch
  • Sonnenbrille/Sonnenschirm

Zur Pflege:

  • Windeln
  • Waschtasche mit Pflegeprodukten
  • Kindgerechte Reiseapotheke
  • Sonnenschutz/Mückenspray
  • Desinfektionstücher

Zur Sicherheit:

  • Kinderreisepass
  • Versichertenkarte
  • Nachweis über Auslandsreisekrankenversicherung
  • Bei alleinreisendem Elternteil: Vollmacht des anderen Elternteils

Gegen Heimweh:

  • Spielzeug/Kuscheltiere/Bücher
  • Babyfon/Nachtlicht

Tipps zur Anreise mit Baby

Wie ihr anreisen wollt, ist eine ganz individuelle Entscheidung. Nachfolgend haben wir für euch zusammengetragen, was ihr bei der jeweiligen Reiseart beachten solltet.

Auto

Mit eurem eigenen Pkw reist ihr vergleichsweise unkompliziert. Bestenfalls fahrt ihr während der Schlafenszeit der Kinder. Ansonsten müsst ihr mit Spielzeug, Hörspielen & Co. für etwas Unterhaltung während der Fahrt sorgen. Auch Autospiele wie „Ich sehe was, das du nicht siehst…“ erfreuen sich bei Kindern meist großer Beliebtheit. Wichtig ist, dass ihr für die Fahrt ausreichend Zeit einplant, denn mit dem Nachwuchs braucht ihr mehr Pausen und in diesen sollten sich die Kinder ausreichend die Beine vertreten oder auf Spielplätzen austoben können. Nehmt zudem genügend Essen und Trinken mit. Ist die Fahrt sehr lang, empfiehlt sich vielleicht ein Zwischenstopp für eine Nacht etwa in der Mitte der Strecke.

Im Kindersitz gut aufgehoben

Im Kindersitz gut aufgehoben

Flugzeug

Ausreichend Zeit ist wichtig, wenn ihr mit Kindern fliegen möchtet. Ihr wisst bestimmt aus eigener Erfahrung, wie hektisch es am Flughafen zugehen kann und wie lang die Schlangen beim Check-in, Security-Check oder Gate sind. Seid deshalb lieber zu früh am Flughafen als zu spät. Je nach Alter ist der erste Flug für die Kinder ein spannendes Erlebnis und sie möchten alles in Ruhe erkunden sowie den Flugzeugen beim Starten und Landen zusehen. Vermeidet es also, direkt zu Beginn eurer Reise Stress zu verbreiten und plant lieber ausreichend Puffer für eine entspannte Zeit am Flughafen ein.

Flugzeiten

Die richtigen Flugzeiten können euer Vorhaben erleichtern. Versucht nämlich, diese auf die Schlafenszeiten der Kinder zu legen. Nach einem langen Tag und der aufregenden Zeit am Flughafen werden diese dann bestenfalls im Flugzeug friedlich schlummern und erst bei der Landung wieder aufwachen. Eine Garantie gibt es dafür zwar nicht, doch mit der Buchung der „richtigen“ Flugzeiten erhöht ihr zumindest eure Chancen auf einen ruhigen Flug. Zudem könnt ihr dadurch unter Umständen den Jetlag im Zielland verringern.

Zwischenstopps lassen sich nicht immer vermeiden und sind vor allem auf langen Flügen sinnvoll, damit die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben können und eine Pause von den engen Sitzplätzen im Flieger bekommen. Wenn ihr solche einplant, sollten diese aber ebenfalls ausreichend Pufferzeiten bieten. Denn eine Hetzjagd durch den Flughafen führt oftmals nur zu quengelnden Kindern, sobald ihr im nächsten Flugzeug angekommen seid. Gestaltet also auch die Zwischenstopps möglichst entspannt, mit ausreichend Zeit für Essen, Trinken und Spiele.

Ihr wollte das Beste aus eurem Zwischenstopp herausholen? Findet hier unsere Tipps zum Stopover!

Unterhaltung

Ob im Auto oder im Flugzeug: Nehmt Reisespiele mit, Bücher zum Vorlesen oder das liebste Spielzeug. Glücklicherweise gibt es bei den meisten Airlines – zumindest auf Langstreckenflügen – ein umfassendes Entertainment an Bord. Wenn ihr Glück habt, ist dieses speziell auf Kinder zugeschnitten. Für die Kids ist es meist ein echtes Highlight, wenn sie ausnahmsweise stundenlang Filme oder Serien ansehen dürfen. Im Auto könnt ihr dagegen mit Hörspielen, Musik oder dem Tablet für Ablenkung sorgen.

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Wichtige Utensilien

Im Handgepäck oder auch im Auto solltet ihr aber nicht nur Spielzeug für die Kinder griffbereit haben. Auch Windeln, Snacks und alles, was ihr sonst noch für ein zufriedenes Baby oder Kleinkind braucht, sollte sich immer in eurer Nähe befinden, damit ihr im Flugzeug oder bei einer Rast nicht danach suchen müsst.

Gelassen bleiben

Wenn das Baby schreit, hilft oftmals nur eines: Gelassenheit! Ja, es wird genervte Blicke von den anderen Passagieren geben, doch schlussendlich seid ihr dagegen machtlos und könnt nur versuchen, das Kind zu beruhigen. Wie das funktioniert, wisst ihr als Eltern aus Erfahrung am besten. Je gestresster ihr seid, umso weniger wird das aber klappen. Versucht also, Ruhe auszustrahlen und blendet die anderen Passagiere bestmöglich aus.

Mit Kleinkindern vor Ort

Am Urlaubsort angekommen, könnt ihr euch (endlich) entspannen. Macht euch mit den Gegebenheiten vertraut und findet kinderfreundliche Orte, an denen ihr euren Urlaub besonders gut genießen könnt. Mit diesen Tipps könnt ihr die Reise noch besser genießen:

Augen offen halten

Das Kind aus den Augen zu verlieren, ist an überfüllten Flughäfen, in lebhaften Städten oder am Strand oftmals eine große Angst der Eltern. Einerseits gilt es natürlich, es jederzeit im Auge zu behalten. Ein Baby könnt ihr vielleicht in einem Tragetuch direkt am Körper bei euch haben. Kleinkinder sind hingegen neugierig und rennen weg, weil sie etwas erkunden möchten. Nur eine unachtsame Sekunde kann dafür schon ausreichen. Ein GPS-Tracker kann in solchen Fällen helfen oder ihr schreibt „altmodisch“ euren Namen sowie die Telefonnummer auf den Arm des Kindes. Einige Eltern setzen zudem auf eine Art „Leine“ an ihrem Handgelenk sowie jenem des Kindes. Solche Maßnahmen sind umstritten, doch sie können durchaus die Nerven beruhigen und den Urlaub entspannter machen.

Stillen

Das Baby in der Öffentlichkeit zu stillen, ist in Deutschland sowie vielen westlichen Ländern kein Problem. Dennoch solltet ihr euch vorab darüber informieren, wie das Thema im Zielland gehandhabt wird. Vor allem muslimisch geprägte Länder sind dabei meist weniger tolerant. Auf der sicheren Seite seid ihr also mit der Flasche oder indem ihr das Stillen in einen privaten Raum verlegt. Auch Tücher oder spezielle Oberteile bieten einen guten Schutz gegen aufdringliche Blicke.

Entspanntes Stillen im Urlaub

Entspanntes Stillen im Urlaub

Aktivitäten

Unternehmungen zu planen macht Spaß und bringt Aufregung in den Urlaub – aber auch Stress. Übertreibt es daher nicht mit den „To-Dos“ auf dem Tagesplan, sondern lasst Raum für Spontanität. Vielleicht macht das Wetter nicht mit, dem Kind geht es am betreffenden Tag nicht so gut oder ihr möchtet plötzlich doch lieber am Strand die Seele baumeln lassen. Am entspanntesten ist der Urlaub mit der ganzen Familie also, wenn ihr am Morgen spontan entscheidet, wie ihr die kommenden Stunden verbringen möchtet. Auch hierbei gilt natürlich das Motto: Die Bedürfnisse und Wünsche aller (!) Familienmitglieder müssen berücksichtigt werden.

Routine

Auch im Urlaub ist ein gewohnter Ablauf wichtig. Je jünger das Kind, umso strenger müsst ihr also die Schlafenszeiten, Essenszeiten & Co. auf Reisen einhalten. Ein strukturierter Tagesablauf gibt den Kindern Sicherheit und fördert somit die Entspanntheit und Laune des Kindes. Dennoch müsst ihr nicht alle Regeln, welche zu Hause gelten, mit voller Strenge auch im Urlaub durchsetzen. Am Abend etwas länger aufbleiben oder eine Extraportion Kuchen dürfen auf der Reise mal drin sein – die Eltern gönnen sich schließlich ebenfalls den einen oder anderen Luxus. Hauptsache, die alten Regeln gelten wieder, sobald ihr zurück in der Heimat seid!

Erinnerungen festhalten

Ein Reisetagebuch mit Fotos des Familienurlaubs hält die Erinnerungen frisch und wird euch auch in vielen Jahren noch erfreuen. Obwohl es also etwas Aufwand nach der Rückkehr von der Reise bedeutet, solltet ihr euch die Mühe machen und den Kindern eines Tages einen Abzug dieses Reisetagebuchs schenken – denn diese werden sich gewiss auch als Erwachsene noch gerne an das besondere Erlebnis zurückerinnern.

Urlaubsmoment zum Festhalten

Urlaubsmoment zum Festhalten

Reisen zur Gewohnheit zu machen

Je öfter ihr verreist, desto entspannter wird anschließend jede weitere Reise. Ihr als Eltern und auch eure Kinder entwickeln eine Routine. Ihr wisst, worauf ihr achten müsst, was ihr einpacken müsst und welche Reiseziele geeignet sind. Je älter die Kinder werden, umso mehr Möglichkeiten stehen euch offen und gemeinsam die ganze Welt zu erkunden, schweißt die Familie enger zusammen. Welches schönere gemeinsame Hobby gäbe es also für Eltern mit ihren Kindern als das gemeinsame Reisen?!

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