Kuba – Karibik und Lebensfreude pur 💃


Endlose Strände, türkisblaues Wasser, Palmen, Sonne, Rum und Zigarren sind das Erste, was Urlaubern zu Kuba einfällt. Tatsächlich wird die größte Insel der Karibik allen diesen Ansprüchen gerecht, bietet darüber hinaus aber noch viel mehr. Reisende erwartet karibisches Lebensgefühl kombiniert mit der Möglichkeit spannende Städte und viel Natur zu erleben.

Keine Frage, Kuba ist mit 200 Sonnentagen im Jahr wie geschaffen für einen traumhaft schönen Badeurlaub, doch die größte Insel in der Karibik hat noch mehr zu bieten. Zusätzlich zu den kilometerlangen Puderzuckerstränden ist es die ganz spezielle Architektur in den beeindruckenden Städten, die Kuba zu einem Urlaubserlebnis der besonderen Art macht.

Panorama von Havanna auf Kuba mit hohen Wellen

Panorama von Havanna auf Kuba mit hohen Wellen

Wunderschöne Kirchen und Festungen erinnern daran, dass Kuba einst eine der reichsten spanischen Kolonien war. Fernab der dicht besiedelten Gebiete gibt es herrliche Natur mit einer unglaublichen Artenvielfalt zu entdecken.

Willkommen auf der grünen Insel

Bereits beim Anflug auf einen der kubanischen Flughäfen bekommen Urlauber einen Eindruck davon, was Kuba zu bieten hat. Neben langen Stränden sieht man viel Grün. Dieser Eindruck bleibt auch nach der Landung erhalten, denn wenn man auf dem Weg in die Strandhotels die Städte hinter sich lässt, fährt man durch eine landwirtschaftlich geprägte Gegend, die immer wieder durch hohe Königspalmen beeindruckt.

Wasserfall, Kuba, Karibik, Inland

Wasserfall, Kuba, Karibik

Es gibt drei internationale Flughäfen, die von Deutschland aus angeflogen werden. Durch die Größe der Insel sollte beachtet werden, wo der Flug hingeht, da dies auch die Transferzeit zur Unterkunft stark beeinflusst. Bei Pauschalreisen ist der Transfer vom Flughafen zum Hotel auf Kuba und zurück oft enthalten, ansonsten können Sie auch per Mietwagen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Strecke bewältigen.

Oldtimer am Straßenrand auf Kuba

Oldtimer am Straßenrand auf Kuba

Gerade mit einem Mietwagen haben Sie die Möglichkeit Kuba ab der ersten Minute intensiver zu erleben. Fahren Sie an der Küste entlang und genießen Sie das karibische Flair und die exotische Natur. Am Straßenrand bieten die Bauern an kleinen Verkaufsständen Ananas, Bananen, Mangos und anderen Früchte an, die auf ihren Feldern wachsen. Eine Fahrt auf kubanischen Straßen ist nicht nur aufgrund der Landschaft interessant. Am Straßenrand sieht man alle möglichen Tiere, und vor allem viele Kubaner auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit. Die Kriminalität ist zwar nicht besonders hoch, doch sollten Sie als Tourist durchaus skeptisch sein und nicht jedem eine Mitfahrgelegenheit anbieten.

Hotels auf Kuba, die keine Wünsche offen lassen

Die meisten Touristen sind im Rahmen einer Pauschalreise im Land und übernachten in einem der zahlreichen Strandhotels. Diese gibt es in allen Kategorien und wie in der Karibik üblich, handelt es sich zumeist um All-inclusive-Anlagen. Betrieben werden diese Hotels hauptsächlich von ausländischen Hotelketten, welche die Standards garantieren, die Urlauber aus anderen Ländern gewöhnt sind.

Kuba, Hotel, Pool

Kuba, Hotelpool mit toller Aussicht

In diesen Anlagen bemerken Reisende auch nichts von der sozialistischen Mangelwirtschaft, die den Einheimischen zu schaffen macht. Neben den gebuchten All-Inclusive-Leistungen bieten die Hotels jede Möglichkeit, einen gelungenen Strandurlaub zu verbringen. Lange Sandstrände, tropisches Klima, und türkisfarbenes Wasser laden nicht nur zum Baden und Sonnen, sondern auch zum Schnorcheln und zum Wassersport ein. Die Möglichkeiten dabei sind unbegrenzt. Vom Tretboot bis zum Surfbrett steht Urlaubern alles zur Verfügung, um den Tag am Strand zu genießen.

Kuba Strand und Cuba Libre

Kuba: Sonne, Strand und Cuba Libre

Die Südküste Kubas ist eine mit Schönheit gesegnete Urlaubsregion, in der Ruhesuchende auf ihre Kosten kommen. Anders als an der Nordküste Kubas, wo sich viele Touristenzentren ballen, geht es im Süden der Karibikinsel geruhsamer zu. Das azurblaue Wasser der Karibik plätschert sanft an die strahlend weißen Strände, an denen meterhohe Palmen den nötigen Schatten spenden.

Insbesondere diese Strände Kubas gelten als Inbegriff der Vollkommenheit:

1. Playa Ancón/Trinidad

Der etwa zehn Kilometer von Trinidad entfernte Strand ist als der Schönste Südkubas bekannt. Der weiße Sand erstreckt sich über vier Kilometer und geht nahtlos in das türkisblaue Meer über, in dem bunte Fische und Korallen leben: ein Paradies für Wassersportler!

Playa Ancon, weißer Strand mit Palme auf Kuba

Playa Ancon, typisch weißer Strand auf Kuba

2. Punta Francés/Isla de la Juventad

Traumstrände wie der Punta Francés säumen Kubas größte vorgelagerte Insel im Süden des Landes. Das Wechselspiel aus Bilderbuchstränden sowie der abwechslungsreichen Unterwasserwelt ist fantastisch.

Punta Frances auf Isla de la Juventad südlich von Kuba

Punta Frances auf Isla de la Juventad südlich von Kuba

3. Rancho Luna/Cienfuegos

Dieser märchenhafte Karibikstrand in Cienfuegos vereint Baden und Kultur. Prachtvolle architektonische Bauten aus dem 19. Jahrhundert betten dieses Küstengebiet ein. Das nahe gelegene Tropengebirge ist das i-Tüpfelchen für die pittoreske Kulisse dieses Strandes.

Playa Rancho Luna in Cienfuegos auf Kuba

Playa Rancho Luna in Cienfuegos auf Kuba

4. Cayo Coco

Der flach abfallende Strandabschnitt von Cayo Coco liegt auf der Inselkette Jardines del Rey und ist neben beliebtem Ausflugsziel und Fotomotiv auch die Heimat von vielen Wasservögeln wie Flamingos. Hier werden Sie aus dem Träumen nicht mehr herauskommen und sich oft zurücksehnen.

Playa Cayo Coco auf Kuba

Playa Cayo Coco auf Kuba

5. Strand von Varadero

Die Strände im Westen von Varadero sind insgesamt 20 Kilometer lang und bieten feinsten weißen Sand sowie türkises Wasser. Die Westseite ist zudem die Heimat zahlreicher Krabben, die aber an die Touristen gewöhnt sind und ein gemütliches Miteinander akzeptieren. Für das heimische Fotoalbum werden Bilder mit den hartschaligen Meerestieren gern etwas spektakulärer inszeniert. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken, für das karibische Feeling sind exotische Tiere eine schöne Ergänzung.

Varadero Beach auf Kuba

Varadero Beach auf Kuba

Wichtige Städte und Regionen auf Kuba

Havanna: Nach dem Bummel durch die Altstadt lockt das Nachtleben

Angefangen beim spanischen Barock bis hin zum Art déco sind in der kubanischen Hauptstadt alle Epochen der letzten 400 Jahre vertreten. Die Prachtbauten lassen Erinnerungen an Barcelona oder Paris wach werden, z.B. der Plaza Parque Central oder das Great Theatre. Deshalb erklärte die Unesco Alt-Havanna auch zum Weltkulturerbe.

Skyline von Havanna auf Kuba

Skyline von Havanna auf Kuba

Zwischendurch sollten Sie sich ein Päuschen in einem der Altstadtcafés gönnen und dabei das bunte Treiben auf der Straße genießen. Frisch gestärkt geht es dann auf die Plaza de Armas: Hier zeigen und verkaufen Straßenmaler Kunst zum Schnäppchenpreis.

Belebte Strasse auf Kuba

Belebte Strasse auf Kuba

Wer ausgelassen feiern, tanzen und Livebands hautnah erleben möchte, ist in Havanna bestens aufgehoben. Wenn Sie diese Insel jedoch mit allen Sinnen erleben wollen, dann sollten ihr zusätzlich zu eurem Badeurlaub und eurer Hauptstadttour noch einen Tanzkurs buchen.

Varadero: eine Halbinsel im Zeichen des Tourismus

Der touristischste Ort auf der Insel sollte bei jedem Urlaub auf Kuba einen Abstecher wert sein. Als Pauschaltourist wird sich Ihr Hotel mit großer Wahrscheinlichkeit auf der schönen Halbinsel Hicacos befinden (oft auch einfach Varadero genannt), wo über 20 Kilometer Sandstrand warten. Auch bei einer Rundreise oder falls Ihr Hotel am anderen Ende von Kuba sein sollte, sind die weißen Strände und das kristallklare Wasser ein absolutes Muss und darf nicht ungesehen bleiben.

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Hicacos, Varadero, auf Kuba

Da Havanna nur etwa zwei Autostunden entfernt ist, kann man diese beiden Orte bei einem Ausflug auch ganz einfach verbinden. Wie auch an anderen Strandabschnitten sind hier Wassersportarten wie unter anderem Surfen, Schnorcheln, Tauchen oder Segeln in allen Variationen zu finden.

Cienfuegos: Kleines Städtchen mit großer Ausstrahlung

Cienfuegos begeistert nicht nur mit seinem Strand, sondern einem beeindruckenden historischen Stadtkern mit Vorzeigequalitäten. Auf engstem Raum vereint dieses als „Nationaldenkmal“ deklarierte Zentrum mit Liebe zum Detail gestaltete Bauwerke wie die Kathedrale Nuestra Señora de la Purísima Concepción oder den Ferrer-Palast. Der José-Martí-Park ist der einzige Anziehungspunkt auf Kuba, über dem ein Triumphbogen thront. Santiago ist ein Schmelztiegel der Kulturen, der karibische und afrikanische Kulturen wie selbstverständlich vereint.

Plaza de Armas in Cienfuegos auf Kuba

Plaza de Armas in Cienfuegos auf Kuba

Die zweitgrößte Stadt Kubas ist der Inbegriff südamerikanischer Lebensfreude, die sich hier in allgegenwärtiger Musik ausdrückt.

Eine Stippvisite im Nationalpark Desembarco del Granma endet in einem UNESCO-Weltnaturerbe, dessen Küstenlandschaft einzigartig ist. Hier erkunden Urlauber das größte und am besten erhaltene Terrassensystem auf Kuba.

Trinidad: Ein Anziehungspunkt mit bewegter Vergangenheit

Auf einer Reise in den südlichen Teil Kubas entdecken Urlauber eine Region, deren Facettenreichtum schier unerschöpflich ist. Auch Trinidad, die koloniale Vorzeigestadt des Landes, ist eine Reise wert. Nachdem das einstige Kleinod lange Zeit vom Schmuggel lebte, begab sich Trinidad spätestens ab dem 19. Jahrhundert auf zuckersüßen Erfolgskurs. Die Geburtsstunde der Zuckerfabriken im hiesigen Valle de los Ingenios stand bevor – und mit ihr die Errichtung von Prachtbauten, die unter dem traditionell spanisch-maurischen Mudéjar-Architektur-Stil entstanden sind.

Camagüey: Weltkulturerbe lässt grüßen

Auch die Hauptstadt der größten Provinz Kubas sollte auf einer Rundreise nicht fehlen. Die drittgrößte Stadt des Landes liegt inmitten des weitläufigen Weidelandes, dass die Provinz Camagüey kennzeichnet. Die Stadt Camagüey verfügt über das größte erhaltene Stadtzentrum Kubas, das seit dem Jahr 2008 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Geprägt wird das Stadtbild durch klassizistische Architektur in verwinkelten Straßen und Gassen, die Touristen immer wieder zu unerwarteten Ecken und Plätzen der Stadt führen. Stadttypisch sind große Tonkrüge neben den Eingangstüren der Häuser, die darauf zurückzuführen sind, dass die Bewohner früher das Regenwasser sammelten, um den ständigen Wassermangel vorzubeugen. Eine der Sehenswürdigkeiten die bei einer Besichtigung der Stadt auf keinen Fall fehlen sollte ist das Teatro Principal. Nach einem Brand wurde es im Jahr 1926 neu errichtet und beherbergt heute das weltbekannte Ballet de Camagüey, bei dem es sich um eines der besten Ensembles Südamerikas handelt.

Santiago de Cuba: Kolonialstadt durch und durch

Die Stadt im Osten der Insel ist vor allem von historischer Bedeutung. Im 16. Jahrhundert war Santiago de Cuba die Hauptstadt der Insel und der Hauptstützpunkt der spanischen Armada in der Karibik. Heute zeugt die Architektur vieler alter Gebäude von der ehemaligen Vorherrschaft Spaniens. Fidel Castro verkündetet 1959 in der Stadt den Sieg der kubanischen Revolution, die im Jahr 1953 in der Moncada-Kaserne begann. Noch heute kann man in den Mauern die Einschusslöcher aus dieser Zeit sehen. Der größte Teil der heutigen Bevölkerung ist jedoch afrikanischer Abstammung, denn im Hafen legten die Sklavenschiffe aus Afrika an.

Vinales Valley auf Kuba

Vinales Valley auf Kuba

Wer in Santiago de Cuba ist sollte am Haus der Familie Bacardi vorbei fahren, die im 19. Jahrhundert die Destillerie Bacardi gegründet hat. Zum Besichtigungsprogramm gehören sollte auch ein Besuch auf dem Friedhof Santa Ifigenia, dem Castillo del Morro mit dem Piratenmuseum und im Casa Diego Velasquez, dem ältesten Haus Kubas. Einen traumhaften Rundblick über die Stadt bietet die Dachterrasse des Hotels Casa Granda, direkt neben der Kathedrale gelegen.

In allen Orten Kubas lohnt es sich eine Zeit lang einfach durch die Straßen zu streifen und die Stadt zu entdecken. Neben den Städten und Stränden empfiehlt es sich außerdem auch unterwegs einfach anzuhalten und das Hinterland zu erkunden. Jeder, der auf der Insel unterwegs ist, entdeckt auf diese Weise sein ganz persönliches Kuba, denn die Insel hat zahlreiche Facetten zu bieten.


Quelle: YouTube/ ab-in-den-urlaub.de

Typisch Kuba: Karneval, Salsa, Rum und Zigarren

Ein Riesenspektakel ist der Karneval im Februar. Er begeistert mit fantasievollen Umzügen und temperamentvoller Musik Einheimische genauso wie Touristen. Aber nicht nur zur Karnevalszeit spielt die Musik eine wichtige Rolle auf Kuba. Die Tanzlust liegt den Kubanern einfach im Blut. Es kann vorkommen, dass sich Einheimische spontan an einer Straßenecke zu einer Jam-Session zusammentun. Aus unzähligen Clubs und Bars tönen Salsaklänge, zu denen getanzt werden kann – Musik ist in Kuba einfach überall präsent.

Kuba, Rum, Zigarre, Hut, Saxophone

Typisches für Kuba: Rum, Zigarre, Hut, Saxophone

Was wäre Kuba ohne seinen edlen Exportschlager, die Montecristo-Zigarren? Davon solltet ihr unbedingt nach einem landestypischen Essen – zum Beispiel Reis mit schwarzen Bohnen und frischen Gemüse – eine genießen. Dazu schmeckt Mojito, der mit einer weiteren Spezialität, dem weißen Rum, zubereitet wird.

 

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