Italienisches Essen im Urlaub


Bei italienischen Speisen denkt ihr vor allem an Pizza, Pasta und Eis? Richtig, doch gibt es noch weit mehr an Spezialitäten im schönen Süden. Entdeckt hier die Vielfalt der mediterranen Küche, von A wie Antipasti bis Z wie Zuppa Inglese, in unseren Tipps für italienisches Essen.

Überblick

Größtenteils steht die italienische Küche für einfach zubereitete Speisen, die aus frischen Zutaten bestehen und den Genuss des Essens zelebrieren. Die Freude am Kochen und Backen, die für die Italiener typisch ist, spiegelt sich in allerlei herzhaften und süßen Leckereien wider. Zwar gibt es hierzulande schon reichlich Gelegenheit, die italienischen Gaumenfreuden zu genießen, doch ist es vor Ort in Italien noch einmal eine Spur intensiver und sicher auch noch leckerer!

Olivenhain in der Toskana
Olivenhain in der Toskana

Gesunde Salate mit Olivenöl, leckere Weine oder hausgemachtes Eis erwarten euch in ganz Italien. Hinzu kommen Spezialitäten und Lebensmittel aus bestimmten Landesteilen, wie etwa die Zitronen von der Amalfiküste. Wenn ihr euch für einen Italien-Urlaub entscheidet, könnt ihr euch darauf verlassen, dass der kulinarische Teil des Trips gesichert ist. Mit teilweise vier Gängen pro italienisches Essen und den vielen Gelegenheiten für einen kleinen Snack sollte ein knurrender Magen im Urlaub kein Thema sein.

Geschichte & Einfluss auf italienisches Essen

Durch unterschiedliche klimatische Bedingungen, aber auch den Einfluss durch das Römische Reich entwickelten sich verschiedene Arten des italienischen Essens. Oft wird zwischen der “exklusiven” Kochkunst (“Cucina alto-borghese”) und der bäuerlichen Kochkunst (“Cucina povera”) differenziert. Zentrum der italienischen Küche war einst das Römische Reich, durch römische Soldaten wurden die Gerichte in die Heimatregionen weitergetragen. Dort entwickelten sich die Küche jeweils so, dass (geografische) Besonderheiten der Region mit einfließen konnten. Da erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Königreich Italien entstand, hatte jede eigene Region lange Zeit ihre persönlichen, lokalen Speisen.

So oder so zeichnet sich die italienische Küche durch die Einfachheit ihrer Zubereitung aus. Das liegt daran, dass die meisten traditionellen Speisen nur weniger Zutaten bedürfen, um zu einem reichhaltigen Gaumengenuss heranzureifen. Auch die Zubereitungsart ist in der Regel nicht schwer. Dadurch können auch Laien leckeres italienisches Essen zaubern und so mehr Freude am Kochen finden. In der italienischen Küche wird Wert auf frische und hochwertige Zutaten gelegt, die meist vor Ort in Italien angebaut werden. Intensive Kräuter und natürlich das typisch italienische Olivenöl gelten als wichtige Bestandteile vieler Mahlzeiten. Trotz dieser allgemeinen Basis gehört die italienische Küche zu den vielfältigsten der Erde; ein weiterer Grund für ihre Beliebtheit auch über die Landesgrenzen hinaus.

Typische Essgewohnheiten der Italiener

Die Italiener lieben es nicht nur, ihre Speisen mit viel Herzblut und Leidenschaft zuzubereiten. Sie zelebrieren auch das Essen an sich. Dadurch würdigen sie den Aufwand des Kochens und lassen sich die Zutaten auf der Zunge zergehen. Anders als in vielen Teilen der Welt, in der Essen quasi ein “Mittel zum Zweck” (= Hunger stillen) darstellt, herrscht in Italien der pure Genuss. Das zeigt sich auch darin, dass die wichtigste Mahlzeit des Tages meist aus vier Gängen besteht:

  • Vorspeise
  • Erste Hauptspeise
  • Zweite Hauptspeise
  • Dessert

Zusätzlich kann nach dem Dessert noch ein Kaffee oder Aperitif gereicht werden, was viele Italiener als “fünften Gang” ansehen. Im Gegensatz zur Situation in Deutschland ist das Abendessen und nicht das Mittagessen die Hauptmahlzeit des Tages. So ist es üblich, dass abends warm gespeist wird und mittags nur Snacks und Kleinigkeiten genossen werden.

Italienisches Essen wird meist in mehreren Gaengen serviert
Italienisches Essen wird meist in mehreren Gängen serviert

Vorspeisen der italienischen Küche

Vor der Hauptspeise könnt ihr in Italien üblicherweise zwischen den sogenannten Antipasti, Salaten, belegten Broten und Suppen wählen. Je nach Region werden aber auch Salate in die Gruppe der Antipasti eingefügt. Eine scharfe Abgrenzung ist somit nicht immer möglich. Lecker ist es aber so oder so!

Antipasti (fleisch-, fischhaltig oder vegetarisch)

In vielen Fällen erhaltet ihr zunächst kalte Antipasti, anschließend folgen warme. Zu dem “Fingerfood” gehören oft folgende Antipasti:

  • Garnelencocktail (fischhaltig)
  • gefüllte Oliven (vegetarisch oder fleischhaltig, je nach Füllung)
  • frittierte Zucchini (vegetarisch)
  • Garnelencocktail (fischhaltig)
  • mariniertes Gemüse (vegetarisch/vegan)
  • Käse (vegetarisch)

Carpaccio (fleischhaltig)

Auch Carpaccio, das aus rohem, hauchdünn geschnittenem Rinderfilet besteht, wird gern als Opener eines mehrgängigen Menüs serviert. Damit die Scheiben so dünn werden, wird das Filet vor der Zubereitung etwas angefroren. Dazu reichen die Italiener gern Beilagen wie Rucola und Pinienkerne mit etwas Parmesan.

Salate (fleisch-, fischhaltig oder vegetarisch)

Italienische Salate weisen typischerweise Olivenöl als Dressing auf. Ein Klassiker ist die vegetarische Caprese, die neben diesem Öl aus Tomaten, Mozzarella und Basilikum besteht. Auch ein Fleischsalat oder ein frischer Salat mit Sardinen als Alternative mit Fisch stehen häufig auf dem Speiseplan. Ebenso gibt es den vegetarischen Panzanella, einen mit Brot angereicherten Salat, der sich zudem aus Tomaten und verschiedenen Gemüsesorten zusammensetzt.

Gut zu wissen: Besteht ein Salat aus Reis oder Nudeln, wird er in der italienischen Küche nicht den Vorspeisen, sondern dem ersten Hauptgericht zugeordnet.

Bruschetta (meist vegetarisch oder fischhaltig)

Bruschetta ist ein geröstetes, knuspriges Brot, das mit verschiedenen Belägen ausgestattet sein kann. In Kalabrien besteht das frisch gebackene Brot aus einem Belag mit Olivenöl, Oregano und gegrillter Paprika (vegetarisch), während es an anderen Orten mit Garnelen belegt wird (fischhaltig). An der Adria kommt auch eine Schinken-Variante vor (fleischhaltig). In der Toskana wird bei der Zubereitung zudem Wert auf ungesalzenes Brot als Basis gelegt.

Suppen (vegetarisch)

In Italien findet ihr sowohl simple Tomaten- oder Bohnensuppen als auch ausgefallenere Varianten. Wir empfehlen: Probiert beispielsweise einmal Ribollita, eine Mischung aus Suppe und Eintopf. Das vegetarische Gericht besteht aus Kartoffeln, Bohnen und Gemüse und wird gemeinsam mit Brot zu einer cremigen Textur verarbeitet. Besonders im Herbst ein absoluter Hit!

Arancini (fleischhaltig)

Vor allem auf Sizilien sind die gefüllten Reiskugeln beliebt. Es gibt in der Regel zwei Varianten: Arancini bianchi und Arancini rossi.

Bianchi sind meist mit Béchamelsoße, Schinken, Käse und Erbsen gefüllt. In Arancini Rossi steckt hingegen eine Soße aus Tomaten und Hackfleisch. Die Reiskugeln an sich bestehen neben Reis aus einer Gemüsebrühe, Butter, Salz, und Safran.

Burrata (vegetarisch)

Eine Burrata ist eine Art Sahnemozzarella und wird gern in Form eines Burrata-Sandwiches mit Tomaten gereicht. In vielen Restaurants steht das Burrata-Sandwich deshalb als Vorspeise auf der Speisekarte.

Hauptspeisen in Italien

Oft folgt in Italien auf die Vorspeise mehr als nur eine Hauptspeise.

Die “Primi piatti” ist der erste Hauptgang, der meist aus einer Suppe (wenn diese nicht schon als Vorspeise gereicht wurde), einem Nudelsalat, einem Reissalat oder einem Pastagericht besteht. Anschließend folgt die “Secondi piatti”, die ein Fleisch- oder Fischgericht sein kann.

Gut zu wissen: Entscheidet ihr euch als Hauptgericht für Pizza, entfällt meist der erste Hauptgang und die Pizza wird als alleinige Hauptspeise gewertet.

Pasta

Typisch Italienisch ist natürlich insbesondere die Pasta. Im Gegensatz zu deutschen Nudelgerichten wird in Italien die Art der Nudeln an die Soße angeglichen. Flüssige Soßen werden meist von länglich geformten Nudeln begleitet, während dickflüssige Soßen eher gemeinsam mit kleinen Nudeln gereicht werden.

Der Klassiker Spaghetti mit Tomatensosse
Der Klassiker Spaghetti mit Tomatensoße

Spaghetti Carbonara (fleischhaltig)

Die Auswahl an Pasta im Italien-Urlaub ist riesig: Es gibt mehrere hundert verschiedene Sorten und Arten der Zubereitung. Besonders beliebt ist aber auch hier die fleischhaltige Spaghetti Carbonara mit Speck, Eigelb und Käse, die ursprünglich aus der Region um Lazio stammt. Für die Zubereitung wird zunächst geriebener Käse mit Eigelb vermischt und Speck angebraten, bevor alles gemeinsam mit Spaghetti-Nudeln und Sahne zu einem Gericht zusammenfließt.

Orecchiette con Cime di Rapa (vegetarisch)

Seid ihr in Alberobello bei den berühmten Trulli-Häusern unterwegs, solltet ihr euch zudem die Orecchiette (“Öhrchennudeln”) nicht entgehen lassen. Zu den muschelförmigen Nudeln gesellt sich bei diesem apulischen Gericht der namensgebende Cima di Rapa (Stängelkohl). Stängel, Knospen und zarte Blätter werden in kochendem Salzwasser blanchiert.

Steinofen-Pizza (vegetarisch oder fleischhaltig)

Pizza in Italien ist meist nicht mit der “italienischen Pizza” in Deutschland zu vergleichen. Zwar besteht auch hier der Teig aus Basiszutaten wie Hefe, Mehl, Wasser, Olivenöl und Salz, jedoch unterscheidet sich die Art der Zubereitung. Diese erfolgt, nachdem die Teigzutaten kräftig verknetet wurden, traditionell in einem Steinofen. Das Ergebnis ist eine herrlich fluffige Pizza, die zudem in wenigen Sekunden verzehrfertig ist. Welcher Belag auf die Pizza darf, entscheidet natürlich ihr – abhängig von der Speisekarte – selbst. Von Salami (fleischhaltig) über Pilze (vegetarisch) bis Rucola (vegetarisch) ist alles möglich.

Typisch italienische Pizza
Typisch italienische Pizza

Risotto (vegetarisch oder fleischhaltig)

Die Reisspeise stammt ursprünglich aus der Region um die Modestadt Mailand, wo sie bis heute noch sehr dominant ist. Für das Grundrezept werden Schalotten geschält, gewürfelt und gemeinsam mit dem Reis in einem Topf mit Öl angedünstet. Anschließend wird das Gemisch mit Gemüse- oder Fleischfond “abgelöscht”, bevor es weiter köcheln kann. Nach rund 35 Minuten Garzeit wird mit Salz und Pfeffer gewürzt, zudem noch etwas Butter und Parmesan untergerührt.

Risotto mit Pilzen
Risotto mit Pilzen

Doch auch im übrigen Italien hat Risotto an Beliebtheit gewonnen. Mal als Hauptspeise und mal als Dessert serviert, könnt ihr bei den Reisspeisen kräftig zulangen. Als Dessert ist Risotto süß, ähnelt unserem Milchreis.

Ossobuco (fleischhaltig)

Ossobuco, das ebenfalls vorwiegend in der Gegend um Mailand beliebt ist, besteht aus einer Kalbshaxe, die einen Hohlknochen enthält, der wiederum mit Mark gefüllt ist. Dabei handelt es sich um das Highlight der Speise, die zudem langsam in einer Fleisch-Tomaten-Brühe geschmort wird. Je nach Region sind Zugaben zur Soße wie Petersilie, Zitrone oder Knoblauch üblich.

Saltimbocca alla Romana (fleischhaltig)

Saltimbocca stammt noch aus römischer Zeit und ist ein mit dünnem Schinken und Salbei belegtes Kalbsschnitzel. Dazu reichen die Italiener in Rom und anderswo klassischerweise einen kleinen Salat und Rosmarinkartoffeln.

Nachspeisen: Italienische Desserts

Eigentlich seid ihr nach zwei oder drei Gängen bereits richtig satt – doch ein Dessert gehört in Italien einfach dazu! Welcher italienischen Leckerei könnt ihr am wenigsten widerstehen?

Tiramisu (vegetarisch)

Tiramisu ist weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt und gilt als echter, italienischer Klassiker. Von Norden bis Süden in Italien gibt es das Gericht, das traditionell übrigens ganz ohne Alkohol zubereitet wird. Auf die bekannten Schichten aus Löffelbiskuit und Mascarpone-Creme müsst ihr aber natürlich auch bei der italienischen Zubereitungsart nicht verzichten.

Fun Fact: Ursprünglich war Tiramisu in Italien ein Frühstücksgericht. Könnt ihr euch vorstellen, die süße Verführung schon am frühen Morgen zu genießen?

Tiramisu aus dem Glas
Tiramisu aus dem Glas

Frutta Di Martorana (vegetarisch)

Ein weniger bekanntes, aber nicht weniger leckeres Gericht, das euren Gaumenschmaus in Italien abrunden könnte, sind die Frutta Di Martorana. Dabei handelt es sich um “Früchte”, die aus Marzipanteig bestehen. Als Nachtisch gibt es also beispielsweise einen täuschend echten “Apfel”, der mit pflanzlicher Farbe bemalt und aufwändig modelliert wurde, sodass er wie die echte Frucht aussieht. In Wirklichkeit schlemmt ihr aber gerade ein zuckersüßes Dessert.

Zuppa Inglese (vegetarisch)

Die Zuppa Inglese gehört ebenfalls zu den beliebten Desserts in Italien, die aus Biskuit, kandierten Früchten, einem bestimmten Likör und einer Creme zubereitet wird. Sie stammt ursprünglich aus Städten wie Siena oder Florenz in der Toskana, ist aber heute auch in anderen Landesteilen Italiens verbreitet. Zimt oder Schokoladensoße machen die Zuppa Inglese je nach Geschmack komplett.

Nach dem Dessert

Gibt es nach dem Vier-Gänge-Menü am Abend keinen Kaffee, erwartet euch meist ein Kräuterschnaps oder Likör für die Verdauung. Beispielsweise könnt ihr Grappa, Campari oder Aperol pur oder verdünnt genießen. Auch der Limoncello oder der Ramazzotti stehen gern auf dem Speiseplan.

Abgesehen vom Abendessen mit seinen vier (oder fünf, wenn ihr den Kaffee oder Schnaps mit einrechnet) Gängen gibt es aber natürlich noch mehr Leckereien in Italien. Sightseeing, ein langer Tag am Strand oder ein Ausflug in die Weinregion machen euch vielleicht schon am frühen Nachmittag hungrig. Wie gut, dass die italienische Küche vorgesorgt hat und euch mit verschiedenen Snacks verführen möchte.

Gelato (Eisspeisen) (vegetatisch & vegan)

Handgemachtes, italienisches Eis ist natürlich eine ganz besondere Gaumenfreude! Ob klassisches Stracciatella, erfrischende Limone, belebende Pfefferminze oder außergewöhnlicher Waldfruchtcocktail, ob im Becher oder Hörnchen: Ein Eis in eurer Lieblingssorte gehört zum Italien-Urlaub dazu – nicht nur als Dessert, sondern gern auch mal einfach so.

Gelati in verschiedenen Sorten
Gelati in verschiedenen Sorten

Getränke

Ergänzt die italienischen Speisen mit den typischen Getränken, um kulinarisch komplett auf das italienische “La Dolce Vita” eingestellt zu sein. Besonders auf Kaffee in allen Variationen und erlesene Weine solltet ihr im Urlaub nicht verzichten.

Kaffee

Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato oder klassischer Kaffee… in Italien weht euch der Duft des Heißgetränkes fast überall um die Nase. Die Italiener gelten als leidenschaftliche Kaffeetrinker. Dabei genießen sie das frische Getränk mal “einfach so”, mal zum Frühstück und mal, wie ihr schon wisst, als Verdauungsgetränk nach dem reichhaltigen, italienischen Essen. Auch ein Coffee-to-go als Energieschub beim Sightseeing ist kein Problem.

Weine

Ob Chianti, Pinot Bianco oder Barolo – Italien ist eines der typischen Länder mit Weinanbautradition und beherbergt die schönsten Weinanbaugebiete. Dabei kommt es meist auf die Speise an, welchen Wein ihr dazu wählen solltet. So passt zu hellem Fleisch oder Risotto der Pinot Grigio, während ihr den leicht fruchtigen Pinot Bianco besser zu einem Fischgericht kombinieren solltet. Zum Dessert könnt ihr einen Vin Santo trinken, der ursprünglich aus der Toskana stammt. Ihr seid keine Weinkenner? Gern helfen euch die Kellner sicher bei einer passenden Auswahl. Denn auch für ihre herzliche Gastfreundschaft sind Italiener schließlich bekannt.

Rot- und Weisswein aus Italien
Rot- und Weisswein aus Italien

Unser Tipp: Je nachdem, wo ihr in Italien Urlaub macht, ist auch der Besuch eines Weinguts inklusive Weinprobe fast schon Pflicht – und eine schöne Abwechslung zum typischen Sightseeing.

Vegetarisch & vegane italienische Speisen

Mit der italienischen Küche werden auch Vegetarier glücklich, finden sich doch viele traditionelle Speisen, die ohne Fisch, Fleisch und Geflügel auskommen. So sind die Spaghetti aglio olio oder Pasta mit frischer Tomatensoße von Haus aus vegetarisch und werden sogar vegan, wenn ihr auf zusätzlichen Käse wie Parmesan oder Pecorino verzichtet. Nach italienischer Tradition wird Pasta im Übrigen nur aus Hartweizengrieß und Wasser hergestellt – voll und ganz vegan. Gleiches gilt für den Pizzateig, den ihr euch mit einem vegetarischem oder veganem Belag bestellen könnt.

Viele typisch italienische Eintöpfe und Suppen werden ohne tierische Produkte gekocht. So haben etwa Hülsenfrüchte im südlichen Kalabrien eine lange Tradition und werden gerne als proteinreiche Einlage verwendet. Ganz sicher könnt ihr auch bei den verschiedenen Antipasti aus italienischem Gemüse sein. Passt jedoch auf bei Antipasti-Mischungen, die unter anderem auch Schinken oder Meeresfrüchte beinhalten. Im Bereich der Süßspeisen seid ihr als Veganer bei den leckeren Sorbets und Granitas auf der sicheren Seite, sie verzichten gänzlich auf Sahne, Milch und Eier.

Tipp für den Urlaub

Je nachdem, wohin es euch im Italien-Urlaub verschlägt, erwartet euch eine leicht variierte Küche. Daher ist jeder Trip in das südeuropäische Land in kulinarischer Hinsicht ein Gewinn. Wir empfehlen: Fragt vor Ort nach den typischen Spezialitäten und besucht eher die urigen, kleinen Trattorien und inhabergeführten Restaurants als die üppig-modernen Ketten. So habt ihr eine größere Chance auf handgemachte Speisen aus erlesenen Zutaten, die im Bestfall noch direkt aus der Region stammen, in der ihr gerade Urlaub macht.

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