Toskana: Strände, Kultur & Architektur


Die Toskana ist ein beliebtes Reiseziel der Deutschen – und das nicht ohne Grund. Was es in der mittelitalienischen Provinz zu entdecken gibt und worauf ihr bei der Organisation achten müsst, damit die Reise gelingt, erfahrt ihr hier.

Überblick

Die Kulturlandschaft in Mittelitalien erstreckt sich über eine Fläche von rund 23.000 Quadratkilometern. Sie ist vor allem für ihre wunderschöne Natur im italienischen Flair sowie ihre Traumstrände mit weißem Sand berühmt. Zudem lockt die Toskana mit architektonischen Highlights und ihrer wunderschönen Hauptstadt Florenz.

Insgesamt umfasst die Region zehn Provinzen, welche westlich vom Mittelmeer begrenzt werden. Die größte Ausdehnung nach Osten beträgt etwa 165 Kilometer, jene von Norden nach Süden der Toskana sogar 200 Kilometer. Die Insel Elba gehört als Archipel ebenfalls zur Toskana. Gemeinsam kommen sie auf rund 600 Kilometer Küstenlinie, welche die Region vor allem unter Badeurlaubern so beliebt machen.

Portoferraio auf Elba

Portoferraio auf Elba

Die Strände verzaubern durch ihren weißen Sand und das gemäßigte Mittelmeerklima. Das Wasser wird vergleichsweise warm mit kleinen Wellen, welche sogar Kinder zum Planschen einladen. Die Küsten fallen flach ins Mittelmeer ab und sind ein beliebter Ausgangspunkt für Wassersport. Dennoch hat die Toskana weit mehr zu bieten als nur Traumstrände.

Ihre Geschichte hat Bauwerke aus dem Mittelalter sowie der Renaissance hinterlassen. Museen bringen euch die Kultur der Region näher, verwinkelte Städte eignen sich zum Schlendern und die Landschaft der Toskana ist einzigartig schön. Zwischen grünen Hügeln, Alleen aus Pinien sowie Zypressen und bunten Jahreszeiten ist die Toskana ganzjährig ein tolles Reiseziel für Wanderer und Naturliebhaber. Die Toskana gilt als das Herz von Italien, wie einst schon Goethe sagte: „Die Toskana liegt nicht in Italien, sondern Italien liegt in der Toskana.“

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Regionen

Die verschiedenen Regionen der Toskana unterscheiden sich landschaftlich stark voneinander: Im Süden bereitet die Maremma mit ihren hohen Klippen euch einen unvergesslichen Ausblick über das Meer. Dazwischen laden ruhige Buchten mit malerischen Stränden zum Baden ein und auch die Halbinsel „Monte Argentario“ ist definitiv einen Besuch wert. Dahingegen präsentiert sich die Etruskische Riviera deutlich sanfter zwischen grün bewaldeten Naturparks und ihrem Markenzeichen: den Macchia-Büschen. Die Insel Elba hingegen steht für Traumstrände mit karibischem Flair zwischen weißem Sand und Wasser, welches seine Farbe je nach Wetter zwischen Grün und Blau wechselt. Im Norden der Toskana eignet sich die Verilia-Region optimal zum Wandern und Bergsteigen, denn ihre hohen Berge schließen nahtlos an die Apuanischen Alpen an.

Städte

Sei es also ein Badeurlaub, ein Städtetrip oder ein Aktivurlaub: In der Toskana ist alles möglich oder einfach eine Mischung je nach Wetter, Lust und Laune. Die bezaubernde Region im Erbe der alten Etrusker hat zwischen ihren malerischen Landschaften eine Menge zu bieten. Florenz und Pisa sind dabei die bekanntesten, längst aber nicht einzigen Anziehungspunkte. Die Toskana hat landschaftlich also viel zu bieten. Doch auch die Städte sind ein regelrechter Besuchermagnet mit spannender Geschichte und beeindruckender Architektur. Wer kann, macht am besten eine Rundreise durch die Toskana, um alle Highlights abzuklappern:

Florenz

Die Hauptstadt der Region hat eine lange Tradition und war einst die italienische Machtzentrale. Hier befand sich der Dreh- und Angelpunkt des Handels sowie der Mittelpunkt des Finanzwesens. Vor allem aber ist Florenz als das „Reich der Medici“ bekannt. Die berühmte Familie hat bis heute Spuren in der beeindruckenden Stadt hinterlassen – ebenso große Namen der Kunstgeschichte wie Michelangelo und Leonardo da Vinci. Kein Wunder also, dass Florenz eigener Aussage zufolge die größte Sammlung an Kunstwerken der Welt besitzt. Diese kann beispielsweise in den weltberühmten Uffizien oder der Galleria dell’Accademia bewundert werden. Letztere beherbergt die wohl berühmteste Statue auf der Erde: „ David“ von Michelangelo.

Altstadt von Florenz

Altstadt von Florenz

Ein Meistwerk der Ingenieurskunst steht zudem im Herzen der Stadt: Der Dom Santa Maria del Fiore ist das Wahrzeichen von Florenz. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist ein Meilenstein der Epoche der Renaissance. Die Kuppel zählt ganze 91 Meter Höhe. Sie ist das Hauptwerk von Filippo Brunelleschi und eine technische Meisterleistung – nicht nur für damalige Zeiten. Architektonische Sehenswürdigkeiten gibt es in Florenz aber an jeder Ecke und zudem findet ihr hier „La Dolce Vita“ wie sie im Buche steht. Kulinarische Köstlichkeiten, ein freundlicher Empfang durch die Einheimischen sowie eine Stadt, welche an jeder Ecke eine interessante Geschichte aus der Vergangenheit zu erzählen hat: das ist Florenz!

Weitere Informationen für euren Besuch in Florenz findet ihr im Artikel: „Schönheit Florenz“.

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Siena

Die Stadt Siena mag weniger bekannt sein als Florenz, steht aber keinesfalls in deren Schatten. Die historische Rivalin verzaubert durch ihre Altstadt aus dem Mittelalter, welche im zwölften Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte. In Siena befinden sich zahlreiche architektonische Highlights aus der Gotik, darunter der Dom mit seiner Marmorfassade in den Farben Weiß, Grün und Rot. Im Museo Civico könnt ihr weitere Überbleibsel aus der interessanten Epoche bewundern und anschließend im Herzen der Stadt, der Piazza del Campo, den Tag ausklingen lassen.

Lucca

Rund 80 Kilometer westlich von Florenz findet sich die Perle Lucca. Das heutzutage eher beschaulich kleine Städtchen war einst ein mächtiges Zentrum in der Toskana, was sich daher auch in der Architektur widerspiegelt. Inmitten der Stadt erheben sich prächtige Sakralbauten, umrahmt von der altwürdigen Stadtmauer aus Zeiten der Renaissance.

Historische Bauten in Lucca

Historische Bauten in Lucca

Arezzo

Mittelalterliche Architektur ist auch in der früheren Etruskerstadt Arezzo zu finden, welche am östlichen Rand der Toskana liegt und einen imposanten Dom aus dem elften Jahrhundert beherbergt. Hier finden sich zudem mehrere Glasgemälde in beeindruckenden Ausmaßen, welche dem 15. Jahrhundert entstammen. Zwischen Patrizierhäusern aus vergangenen Zeiten, großzügigen Kaufherrenpalästen und zahlreichen sakralen Gebäuden empfängt Arezzo euch zudem mit Überresten eines römischen Amphitheaters.

Das historische Arezzo

Das historische Arezzo

Pisa

Die Stadt mit dem schiefen Turm ist zweifelsohne eine der berühmtesten Anlaufstellen in Italien. Pisa liegt ebenfalls in der Toskana, nur unweit entfernt von Lucca. Was viele Besucher allerdings nicht wissen, ist: Pisa hat neben seinem schiefen Turm noch eine Menge weiterer Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die verwinkelten Backsteingassen führen euch zum ältesten Botanischen Garten der Welt, vorbei an Sakralbauten wie den Kirchen Santa Maria della Spina und San Paolo a Ripa D’Arno bis zum Friedhof Camposanto Monumentale mit gotischer Fassade.

Pisa mit dem schiefen Turm

Pisa mit dem schiefen Turm

Pisa ist zudem ein touristisches Zentrum und eine beliebte Studentenstadt. Auf der Suche nach einem regen Nachtleben werdet ihr also ebenso fündig wie nach kulinarischen Köstlichkeiten, hippen Bars, Shoppingmeilen und gutem Wein. Nur unweit entfernt von Pisa liegen beliebte Badestrände wie Forte dei Marmi und Marina di Massa, wo ihr zwischen Sonne, Sand und Meer die Seele baumeln lassen könnt.

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San Gimignano

Zu den sehenswerten mittelalterlichen Städten in der Toskana gehört zweifelsohne auch San Gimignano. Laut Erlass des Herzogs im Jahr 1563 durften seither nämlich keine baulichen Veränderungen im Ortskern mehr vorgenommen werden. Dementsprechend stellt er heutzutage die perfekte Anlaufstelle für Geschichts- und Architekturinteressierte dar, welche auch gerne als „Manhattan des Mittelalters“ bezeichnet wird. Ein Highlight in San Gimignano sind die 15 Geschlechtertürme mit bis zu 54 Metern Höhe als Ergebnis eines mittelalterlichen Wettstreits zwischen den mächtigsten Familien der Stadt.

San Gimignano

San Gimignano

Orbetello

Die besondere Lage von Orbetello auf einer Landzunge in der Region Maremma macht dieses Städtchen so einzigartig. Diese „Laguna di Orbetello“ gilt als WWF-Naturschutzgebiet und ist beinahe vollständig vom Meer umzingelt. Während die Fußgängerzone zum hausgemachten Eis einlädt und viele Möglichkeiten zum Shopping bietet, geht es abseits der Stadt deutlich ruhiger zu. Naturliebhaber können hier einen Lebensraum erkunden, welcher auf der Welt einzigartig ist – und wer ein bisschen Glück hat, beobachtet vielleicht sogar Flamingos am Strand.

Carrara

Im Norden der Toskana befindet sich die „Marmor-Stadt“ Carrara, woraus einst Michelangelo sein weltberühmtes Werk „David“ fertigte. Dementsprechend stehen auch die Sehenswürdigkeiten des Ortes ganz im Zeichen des Marmors: Die Fassade des Doms, die Skulpturen in der Stadt, die Bogenbrücke über dem Vara-Fluss sowie natürlich das Marmor-Museum. Wer will, kann zudem einen Blick in die Steinbrüche und Sägereien für den Marmor werfen.

Piazza Alberica in Carrara

Piazza Alberica in Carrara

Volterra

Die Stadt Volterra gleicht einer Erzählung aus der toskanischen Vergangenheit. Hierin spiegelt sich nicht nur eine Epoche wider, sondern vom Gefängnis Torre del Porcellino aus dem zwölften Jahrhundert über den Dom Palazzo Pretorio, das römische Amphitheater und das Thermalbad aus Zeiten der Geburt Christi bis hin zu Überresten etruskischer Stadttore mit einem Alter von rund 2.400 Jahren gibt es hier Sehenswürdigkeiten aus jedem Zeitalter zu bewundern. Diese Mischung macht Volterra zu einem einzigartigen Reiseziel, welches ihr euch bei einem Abstecher keinesfalls entgehen lassen solltet.

Blick auf Volterra

Blick auf Volterra

Pienza

Ein bisschen weniger abwechslungsreich, aber ebenso interessant, ist Pienza – die Stadt, die in der Renaissance als „Idealstadt“ entworfen wurde. Sie gehört mittlerweile sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe und wurde 1459 durch Papst Pius II. in Auftrag gegeben. Ihre Straßen und Plätze in geometrischer Anordnung umschließen Sehenswürdigkeiten wie den Dom „Santa Maria Assunta“.

Anghiari

In dem Ort Anghiari findet ihr ein ruhiges sowie beschauliches Reiseziel zwischen Moderne und mittelalterlichen Überbleibseln wie den kleinen Gassen und dem Dom im Herzen der Stadt. Besonders an Anghiari ist der „Cittàslow“ – eine Bewegung, welche sich zum Ziel gesetzt hat, die Lebensqualität in verschiedenen Städten zu verbessern. Darunter eben auch Anghiari, welches vor allem aufgrund seiner kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region und der pittoresken Antiquitäten-Läden beliebt ist.

Montepulciano

Im Osten der Toskana erhebt sich auf einem Hügel die kleine Stadt Montepulciano und bietet einen einmaligen Ausblick über die Landschaft. Berühmt ist der Ort vor allem für seinen Wein, welcher auf den Namen „Nobile di Montepulciano“ lautet. Die Ursprünge des Städtchens gehen auf die Renaissance zurück, was sich bis heute in der Architektur bemerkbar macht. Weiterhin findet ihr in Montepulciano eine nennenswerte Szene rund um die klassische Musik mit zahlreichen Veranstaltungen, Festivals & Co.

Historisches Städtchen Montepulciano

Historisches Städtchen Montepulciano

Porto Santo Stefano

Auf der Halbinsel „Monte Argentario“ befindet sich das einzigartige Städtchen Porto Santo Stefano mit bunten Häusern, einer Zugbrücke aus dem 17. Jahrhundert, einer ebenso alten Festung und einer Altstadt mit den typischen kleinen, verwinkelten Gassen der Toskana. Porto Santo Stefano ist eine beliebte Anlaufstelle für Römer und Florentiner, welche hier ihre Ferienhäuser und Sommervillen haben – und ein Must-See für alle Besucher der Region.

Strände

Viele Touristen kommen aber nicht nur der Städte und Kultur wegen, sondern möchten in der Toskana auch einen Badeurlaub an den Traumständen verbringen. Die Auswahl ist dabei groß und reicht von Inseln sowie Halbinseln über Steilküsten an den Klippen bis hin zu flach abfallenden Stränden mit Kies oder feinem Sand. Folgende sind einige der schönsten Plätzchen zum Baden und Entspannen in der Toskana:

Etruskische Riviera

Der Küstenstreifen der Provinz Livorno bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Baden und Entspannen an Sand- sowie Kiesstränden, welche teilweise mehrere Kilometer lang sind. Auch Wassersportler werden von den hervorragenden Bedingungen angezogen.

Castiglioncello

Der kleine Ort zeichnet sich durch eine schroffe Küste aus, jedoch tun sich hier immer wieder beschauliche Buchten auf, welche sich durch feinen Sand und glasklares Wasser einen Namen gemacht haben.

Elba

Die Insel vor der toskanischen Küste ist ein beliebtes Reiseziel und berühmt für seine traumhaften Strände. Das Archipel weist am Fuß des Berges eher steil abfallende Strandabschnitte auf, welche durch Kiefern- und Pinienwälder begrenzt werden. Wer mit dem Hund unterwegs ist, findet hier gleich mehrere Hundestrände.

Insel Elba mit Traumstrand

Insel Elba mit Traumstrand

Baratti

Am Golfo di Baratti – quasi gegenüber von Elba auf dem Festland – sind neben solchen steil abfallenden auch flachere Küstenabschnitte zu finden. Diese Sand- und Kieselstrände mit türkisblauem Wasser sind zudem eine beliebte Anlaufstelle für zahlreiche Wassersportler, Schnorchler & Co.

La Feniglia

Inmitten eines Naturschutzgebietes sind rund um La Feniglia gleich mehrere Strandabschnitte zu finden, welche insgesamt sechs Kilometer lang sind und mit dem grauen Sand der Vulkane sanft in das Meer abfallen. Auch hier gibt es zudem einen speziellen Hundestrand am westlichen Ende Playa del Can.

Giglio Campese

Im Urlaubsort Campese gilt der Strand als besonders schön und breit. Er bietet einen einmaligen Blick auf den zum Schutz vor Piraten erbauten Wehrturm aus dem 17. Jahrhundert inmitten einer Bucht und fällt flach in das Wasser mit geringem Wellengang ab.

Cala Violina

Die sogenannte „Geigenbucht“ ist berühmt für ihren feinen Sand, welcher beim Gehen angeblich Töne wie eine Violine erzeugt. Sie liegt abgelegen in einem Naturschutzgebiet und kann daher nur mit einem Fußmarsch von rund zwei Kilometern erreicht werden. Dementsprechend ist sie vergleichsweise wenig besucht und bietet ein einmaliges Stranderlebnis inmitten der unberührten Natur.

Marina di Pietrasanta

Eine halbe Stunde südlich von Pisa befindet sich der beliebte Badeort Marina di Pietrasanta vor der Kulisse der sich erhebenden Apuanischen Alpen. Der Strand fällt flach in das kristallklare Wasser ab, welches aufgrund der Auszeichnung mit der „Blauen Flagge“ garantiert eine hohe Qualität aufweist. Er ist zudem ein Treffpunkt für Wassersportler, Taucher und Surfer.

Strand von Capo Bianco auf Elba

Strand von Capo Bianco auf Elba

Biodola

In Biodola findet ihr einen 600 Meter langen feinen Sandstrand mit tiefblauem Wasser. Der beliebte Familienstrand bietet zudem die Möglichkeit, Tretboote zu mieten oder die vielseitige Unterwasserwelt beim Tauchen zu erkunden. Das flach absinkende Ufer lädt Kinder zum vergnügten Planschen ein.

Aktivitäten

Wie bereits erwähnt, bietet die Toskana für quasi jeden Geschmack den passenden Urlaub. Hier findet ihr Kultur und Geschichte, pulsierende Städte mit regem Nachtleben, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Traumstrände am Meer sowie Landschaften, die zu einem Aktivurlaub verführen. Was also könnt ihr also abseits der genannten Städte und Strände in der italienischen Region noch alles erleben?

Wanderwege

Die Landschaft der Toskana bietet ein traumhaftes Ambiente für ausgedehnte Wanderungen. Dabei können die Wanderwege überraschend vielseitig sein.

Bei einer Wanderung durch das Naturschutzgebiet Parco della Maremma könnt ihr die typisch italienische Flora und Fauna bestaunen. Immer wieder stoßt ihr auf Ruinen, welche Geschichten aus der Vergangenheit erzählen, oder Abteien als Zeugen vergessener Tage. Das Naturschutzgebiet ist außerdem berühmt für seine prähistorischen Höhlen. Wer will, kann in der Toskana natürlich auch mit dem Mountainbike oder hoch zu Ross bei Ausritten die Landschaften erkunden.

Wandern in der Toskana

Wandern in der Toskana

Wer ein bisschen mehr Action möchte, kann es mit diesen Alternativen probieren:

  • Bergsteigen auf dem „Monte Prado“ mit seinen 2.054 Metern Höhe. Die Kuppe des höchsten Berges der Toskana ist meist schneebedeckt und umringt vom satten Grün der umliegenden Wiesen.
  • Höhlenwandern in der „Höhle des Windes“ mit ihren beeindruckenden Felsformationen sowie langen Tropfsteinen. Die verschlungenen Wege führen vorbei an Wasserfällen und unterirdischen Seen. Ein einmaliges Erlebnis, welches jedoch nur mit einer geführten Tour möglich ist.
  • Wüstenwandern in der „Deserto di Accona“, einem unfruchtbaren Landstrich aus Tonerde, welcher der unwirklichen Welt einer Wüste ähnelt. Die kuppelartigen Hügel im Süden von Siena stellen die Überreste eines urzeitlichen Meeres dar und sind ein unvergesslicher Anblick.

Entspannung

Wenn ihr auf der Suche nach Wellness seid oder einfach einen schönen Strandtag verbringen möchtet, seid ihr in der Toskana ebenso richtig.

In der Schwefeltherme von Saturnia erwartet euch bis zu 37 Grad warmes Heilwasser. In dem heißen Dampf mit dem türkisblauen Wasser, wo der Wasserfall Cascata del Mulino abfällt, soll einst sogar schon Julius Cäsar gebadet haben. Auch heutzutage vertrauen viele Menschen auf die heilsame Wirkung, die unter anderem einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel haben soll.

Ein bisschen mehr Action findet ihr auf einem Tauchgang in Morcone an der Südostseite der Insel Elba. Hier finden sich an den Steilwänden beeindruckende Fächerkorallen mit Barrakudas, Zackenbarschen, Muränen, Oktopussen und anderen tierischen Bewohnern. Ein beliebter Spot zum Tauchen ist zudem das Wrack des Frachters „Elviscott“ sowie jenes eines notgewasserten Flugzeugs.

Organisatorisches

Der Urlaub in der Toskana ist bei deutschen Urlaubern auch deshalb so beliebt, weil die Organisation vergleichsweise unkompliziert ist. Hier findet ihr die wichtigsten Eckpunkte für eure nächste Reise:

Anreise

Die Anreise ist von Deutschland mit dem Auto, Zug oder Flugzeug möglich. Die Anreise mit dem Auto bietet euch den Vorteil, dass ihr vor Ort mobil seid und somit auch eine Rundreise durch die Toskana machen könnt – oder zumindest einige Tagesausflüge von eurer Unterkunft aus. Alternativ könnt ihr natürlich auch einen Mietwagen nehmen oder euch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen.

Reisezeit und Klima

Zwischen Mai und Oktober zeichnet sich die Toskana durch ein mildes Mittelmeerklima aus mit Temperaturen zwischen 15 und 30 Grad Celsius. Die Sommer sind hier heiß sowie trocken und bieten vor allem zwischen Juni und August optimale Bedingungen für einen Badeurlaub. Wer hingegen einen Aktivurlaub oder eine Städtereise plant, ist mit den gemäßigteren Temperaturen im Frühjahr und Herbst besser beraten. In den Monaten Mai und Juni blühen die weitläufigen Lavendelfelder in der Region. Zwischen Oktober und März könnt ihr der Olivenernte beiwohnen.

Schlussendlich müsst ihr also selbst den optimalen Zeitpunkt für eure Reise in die Toskana finden – je nachdem, welche Art von Urlaub ihr machen möchtet. Die Wassertemperaturen liegen ab Mai bei etwa 16 Grad Celsius und steigen im Laufe des Sommers auf rund 23 Grad Celsius an.

Zum Übernachten habt ihr in der Toskana zahlreiche Möglichkeiten: Von kleinen, aber feinen Hotels bis hin zu größeren Anlagen, aber auch individuellen Unterkünften habt ihr die Qual der Wahl. Verschafft euch einen Überblick über die besten Angebote & Preise!

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Weitere Informationen für euren Urlaub in „La Bella Italia“ haben wir euch im Artikel „Die häufigsten Fragen zum Urlaub in Italien“ zusammengefasst. 

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