Fliegen mit Übergewicht


In den Urlaub zu fliegen stellt für übergewichtige Personen oft ein großes Problem dar. Wir zeigen euch, welche Einschränkungen es von Seiten der Airlines gibt und wie man sich am besten auf die Herausforderung vorbereiten kann.

Mit Übergewicht in den Urlaub

Nach Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganistion) hat sich seit 1975 die Zahl der Übergewichtigen verdreifacht! Doch die Flugzeugsitze werden eher schmaler als breiter – mehr Passagiere bedeuten mehr Einnahmen. Airlines werben zwar mit Beinfreiheit für größere Passagieren, aber was ist mit den übergewichtigen Urlaubern?

Schon für Menschen, deren BMI im Normbereich liegt, kann Fliegen Einschränkungen im Komfort bedeuten. Wie unangenehm ein Flug für eine übergewichtige Person sein kann, ist hingegen wesentlich weitreichender. Eine Studie zum Flugkomfort und wie der Körperumfang diesen beeinflusst, findet ihr hier.

Worst Case Szenario: Der Sicherheitsgurt ist zu kurz
Worst Case Szenario: Der Sicherheitsgurt ist zu kurz

Es können viele verschiedene Probleme auftreten. In erster Linie besteht ein eingeschränkter Komfort für Betroffene. Wenn die Sitze zu klein oder die Gurte zu kurz sind, wird aus dem Flug eine höchst unangenehme Situation. Für Sitznachbarn, die ihren Sitz gezwungenermaßen teilen müssen, ist die Situation ebenfalls unschön. Betroffenen schlägt häufig Abwertung von den anderen Passagieren entgegen, was ebenfalls problematisch ist. Außerdem wird eine mögliche Evakuierung im Falle eines Notfalls ebenfalls deutlich schwieriger.

Frühern konnte häufig ein zusätzlicher Sitz zum Kindertarif gebucht werden. Heutzutage ist dies nicht mehr möglich. Übergewichtige Personen genießen keinen rechtlichen Schutz, da ihr Gewicht nicht als Behinderung angesehen wird. Einschränkungen gibt es aber trotzdem. Doch was tun die Airlines, um mit der Situation umzugehen?

Umgang der Airlines

Airlines gehen nicht einheitlich mit Übergewichtigen um, es gibt verschiedene, airlinespezifische Regelungen. Ein wichtiger Punkt ist die Sitzbreite, diese fällt von Airline zu Airline verschieden aus. Die Sitze haben meist eine Breite um die 44 cm und bewegen sich dabei in einem Rahmen zwischen 42 cm und 49 cm. Wusstet ihr schon, dass diese Breiten ursprünglich aus den USA stammen? Hier wurden die – zugegebenermaßen schmal gebauten – Piloten als Richtwert für die Sitzgrößen genommen!

Viele Airlines kümmern sich nicht oder nur unzureichend um die Bedürfnisse von Übergewichtigen, was den Unmut über die Gesamtsituation weiter verstärkt. Rechtlich gesehen kann man festhalten: Die jeweilige Airline kann selbst entscheiden, wie sie mit der Situation verfahren möchten. Eine häufige Variante besteht für die Betroffenen darin, einen zweiten Sitzplatz zu reservieren, um ausreichenden Platz zu gewährleisten. (Hierbei ist es sinnvoll, zwei äußere Sitze zu reservieren.) Es ist jedoch auch fraglich, inwiefern es gerecht ist, nur aufgrund des eigenen Körpervolumens mehr zu zahlen.

Die Airline Samoa Air berechnet seit 2013 den Flugpreis nach dem Gewicht des Passagiers sowie des Gepäcks. Aus Samoa kommen mit die schwersten Menschen weltweit. Diese Regelung entstand, da mit dem Gewicht auch der jeweilige Kerosinverbrauch steigt. Inwieweit jedoch das grenzwertige Wiegen eines Fluggastes ein Eindringen in die Privatsphäre darstellt, ist hierbei die Frage.

Auf dem Weg zum Gate
Auf dem Weg zum Gate

Es gibt kein Gesetz das besagt, dass Übergewichtige ein zweites Ticket kaufen müssen, da dies diskriminierend wäre. Jedoch können die Airlines sich trotzdem vorbehalten, dies zu fordern. Wie ihr seht, ist die Gesetzeslage nicht eindeutig! Es wird ein sensibler Umgang mit der Thematik von Seiten der Fluggesellschaft verlangt: Fingerspitzengefühl ist nötig. Oft versuchen die Airlines, übergewichtige Menschen von vornherein so zu platzieren, dass neben ihnen ein Platz frei bleibt.

Die Economy Class (kurz Economy, auch häufig Holzklasse genannt) ist die niedrigste Beförderungsklasse. Ihr Ziel ist es, so viele Personen wie möglich zu befördern. Dementsprechend sind die Sitze auch nicht gerade breit – oftmals fällt es schon Normalgewichtigen schwer, hier komfortabel zu sitzen.

Die meisten Airlines empfehlen, als übergewichtige Person zwei Sitzplätze zu buchen. Es handelt sich dabei um eine kommerzielle Entscheidung, da die Airline sonst den zusätzlich reservierten Platz nicht verkaufen könnte. Somit wird sichergestellt, dass so viele Sitze wie möglich verkauft werden. Wenn man sich weigert, einen vollen Preis für einen zweiten Platz zu behalten, kann die Airline sich vorbehalten, den jeweiligen Passagier nicht mitzunehmen.

Wenn der Gurt auch mit Verlängerung nicht geschlossen werden kann, ist es demnach möglich, dass das Buchen eines zweiten Platzes sogar verpflichtend wird. Manche Fluggesellschaften erstatten die Gebühren, wenn der Flug nicht vollkommen ausgebucht wird. Aber manche Airlines behalten sich auch das Recht vor, beleibte Fluggäste nicht zu befördern, eventuell muss auf einen nachfolgenden Flug gewartet werden. Dies ist natürlich ein hoher Unsicherheitsfaktor, der Betroffenen das Fliegen noch schwerer macht. In Kanada hingegen wäre es ein rechtlicher Verstoß, auf Inlandsflügen Geld für einen zweiten Sitzplatz zu verlangen.

Die Flugreihen sind oft schmal geschnitten
Die Flugreihen sind oft schmal geschnitten

Im Anschluss zeigen wir euch beispielhaft, wie einige Airlines mit der Problematik umgehen. Schaut bitte vor eurem Flug nochmal nach, die Bedingungen können sich jederzeit ändern.

Es gibt einige Airlines, die bejahen, dass ein zweiter Sitzplatz gebucht werden muss, wenn der betreffende Passagier nicht mit heruntergeklappten Armlehnen in den Sitz passt. Dazu zählen unter anderem: Easyjet, KLM, China Airlines, Emirates und United Airlines. Es gibt hingegen auch Airlines, bei denen die Buchung nicht verpflichtend ist, aber empfohlen wird. Hierzu zählt beispielsweise Air France. Hier gibt es 25% Rabatt auf den zweiten Platz sowie anschließend eine Rückerstattung des Preises, wenn die Economy-Class nicht ausgebucht war.

Fliegen mit Übergewicht kann zum Problem werden
Fliegen mit Übergewicht kann zum Problem werden

Patent für die rekonfigurierbare Passagierbank

Um der Platzproblematik entgegenzuwirken, hat Airbus die sogenannte rekonfigurierbare Passagierbank erfunden. Hierbei sollen die sonst üblichen Einzelsitze durch eine Bank ersetzt werden. Es wird Befestigungsschienen für die Sitze geben. Die Halterungen, welche für Sicherheitsgurte benötigt werden, können so je nach Bedarf angebracht oder abgenommen werden.

Die Bänke lassen sich entsprechend umfunktionieren – je nachdem welcher Umfang benötigt wird. So kann schnell und einfach mit wenigen Handgriffen mehr Platz geschaffen werden. Das ist nicht nur für Übergewichtige gut, sondern auch für Familien oder Personengruppen, die eine Begleitung benötigen. Armlehnen können – ohne Komfortbeschränkung – in die Rückenlehne eingeklappt werden. Bei jedem Flug besteht also die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, wie viele Sitzplätze gerade benötigt werden.

Airbus hat sich diese Erfindung patentieren lassen und das amerikanische Patentamt hat sie genehmigt. Dies würde auf jeden Fall den Komfort für alle Beteiligten erhöhen, Diskriminierung verringern und das Flugerlebnis erträglicher machen.

FAQs & Tipps für einen angenehmen Flug

  • Muss ich als hochgewichtige Person zwei Sitzplätze für meinen Flug buchen?

Das hängt von der Airline ab, informiert euch hier vorab am besten nochmal direkt.

  • Was passiert, wenn sich mein Sitznachbar über meinen Umfang beschwert?

Bleibt so ruhig und gelassen, wie ihr könnt. Lasst euch am besten nicht auf eine Diskussion ein (der Klügere gibt nach 😉 ), sondern wendet euch am besten direkt an das Flugpersonal.

  • Kann die Airline sich weigern, mich mitzunehmen?

Falls ihr keinen zweiten Platz gebucht habt, könnte das passieren. Auch hier ist es sinnvoll, zu recherchieren, wie eure jeweilige Airline diese Fälle in der Vergangenheit geregelt hat.

Diversität im Urlaub
Diversität im Urlaub

Wir zeigen euch, wie ihr als betroffene Person mit der schwierigen Situation am besten umgehen könnt.

  • Informiert euch am besten vor der Buchung online über die Sitzgröße sowie den Abstand zwischen den Sitzen und über die Beinfreiheit eurer angestrebten Airline. Falls ihr keine eindeutigen Ergebnisse finden solltet, könnt ihr im Zweifelsfall bei der Airline direkt nachfragen, wie die Situation spezifisch gehandhabt wird.
  • Ihr könnt nach einem Verlängerungsgurt fragen.
  • Falls es der Geldbeutel zulässt, kann auch eine höhere Klasse gebucht werden, da hier oft die Sitze ebenfalls größer sind und es allgemein mehr Komfort für euch gibt.
  • Reist ihr zu zweit, kann es schon ausreichen, den Platz am Gang und am Fenster zu buchen, weil der Platz dazwischen oft nicht gebucht wird. Wenn ihr allerdings Pech habt, ist der Flug voll ausgelastet und ihr habt das Platzproblem trotzdem. Wenn man allein unterwegs ist, ist es sinnvoll, den Gangplatz zu buchen.
  • Informiert euch, ob euer Platz vorn oder hinten im Flugzeug ist und wo sich bei der Airline der Zustieg befindet. So könnt ihr planen, ob ihr lieber früher oder später zusteigen solltet.
  • Oftmals lässt sich die Armlehne nach oben klappen – was für mehr Platz sorgt! Hierfür tastet ihr unterhalb der Sitzlehne, sonst einfach fragen.
  • Keinen Notausgangs- oder Ersatzsitz buchen. Diese wurden häufig nachträglich in die Maschine eingebaut und haben eine durchgängige Armlehne – bedeutet für euch weniger Platz!
  • Um das Thromboserisiko zu senken: Stützstrümpfe aus dem Sanitätshaus bei Langstreckenflügen tragen, so ist das Fliegen angenehmer und die Beine schwellen nicht so sehr an. Weiterhin wichtig sind regelmäßige Bewegung, am besten zwischendurch aufstehen und ein paar Beinübungen machen. Mit welchen weiteren Tipps ihr euren Langstreckenflug verbessert, lest ihr hier.
  • Extratipp: Manchmal klappt es, sich mit dem Flugpersonal gut zu stellen und nachzufragen, ob eventuell irgendwo im Flugzeug eine ganze Reihe frei ist – somit steigt euer Komfort!

Alle Informationen sind auf dem Stand von September 2019. Alle Angaben ohne Gewähr.

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14 Kommentare zum Thema
  1. Agatha Rose

    Warum werden nicht einfach größere breitere Sitze gebaut… Und größere Abstände zu seinen Vorderman.. Dabei haben schlanke selbst schon Probleme.
    Aber Hauptsache soviele sitze rein wie möglich damit das Geld läuft.
    Und dazu das dicke mehr Benzin Geld für den Flieger zahlen sollen… Kann ich nur drüber lachen.. wie oft fliegt ein Flugzeug noch 2std. Sinnlos am Himmel um Kerosin zu verbrauchen?!
    Einfach größere size mit mehr Abstand auch zum Vorderman bauen.. und schon können ALLE bequem fliegen.

    1. Margarethe

      Es ist unfair dass alle übergewichtige in einen Topf geschmissen werden. Es ist auch oft eine Krankheit, die leider nicht von den Kassen anerkannt wird!
      Jeder Raucher und Alkoholiker erhält mehr Verständnis!! Und Dicke werden nur beleidigt und abwertend behandelt! Traurig:-(

    2. Uwe

      Finde ich nett das Sie über diese Misere berichten! Bin übergewichtig und behindert und ich traue mich nicht einen Flug überhaupt in Betracht zu ziehen weil, mich schon die möglich auftreten Schwierigkeiten erdrücken! Fahrt zum Flughafen , Einchecken, der lange Weg zum Flugzeug, kann ich mit dem e-Scooter oder e-Rollstuhl bis zum Flugzeug fahren und wird er mitgenommen? Wie lange dauert es vom Eichecken bis wir dan starten oder bin ich schon vorher total erschöpft! Wird mir ein passender Sitzplatz zugewiesen, mein e-Rollstuhl hat eine Sitzbreite von 56cm es gibt auch klappbare Rollstühl mit 50cm da würde ich auch noch zurecht kommen aber es ist nicht sehr gemütlich! Ist viel Gedränge beim einsteigen, wie komme ich aus dem Flugzeug und wo ist mein fahrbarer Untersatz! Wie komme ich zum Hotel und ist dort alles gut zu befahren! wie komme ich im Speisesaal zurecht!
      Da gehen einem so viele Gedanken durch den Kopf das ich am besten es erst gar nicht versuche. Vielleicht gibt es aber jemanden der sich auf so etwas spezialisiert hat. Bei soviel Fragen und Schwierigkeiten für einen Schwergewichtigen Behinderten sollte die Sitzmöglichkeit in einem Flugzeug nicht auch noch eine Behinderung darstellen!!! Übrigens ist die Rede das immer mehr Menschen hohes Übergewicht haben! Die Fluggesellschaften wollen wohl immer weniger Kunden haben. Viele Grüße von Uwe

    3. Christine Gampe

      habe heute urlaub nach Kreta gebucht mit 3 Std. Flugzeit. nach diesem Flug entscheide ich ob ich bei 1,80 m Körperlänge ( davon im Verhältnis 2 Drittel Beim, 1 Drittel Oberkörper ) überhaupt nochmal fliegen kann. Sollten Notausstiegsplätze belegt sein werde ich kaum auf den „normalen“ Sitzplatz passen. Und habe jetzt schon enorme Wut auf die Airlines, die nur ans Geldscheffeln denken. wie komme ich als Alleinlebende Frau dann überhaupt nich ans Meer? wer weiß von Mitreisemöglichkeiten im Auto ( seriöse Anbieter)?

    4. Vanessa

      Hallo Uwe
      Ich bin letztes Jahr mit Ryanair geflogen und bin selbst übergewichtig.
      Es war kein länger Flug und absolut in Ordnung.
      Unter den Passagieren war ein Mann mit e Rollstuhl dabei der als aller erstes eingecheckt wurde und auch als erstes aus dem Flugzeug gebracht wurde.
      Die Crew hat geholfen und es hat alles gepasst.

      Beim Hotel buchen sollte man drauf achten das alles Barrierefrei Ist was bei Hotels aber Vermerkt ist

    5. Gerd

      Dass auch die Übergewichtigen wenig Spass daran haben, in den Airlines – Hühnerställen zu fliegen, leuchtet mir ein. Gleichwohl leiden auch die Normalgewichtigen erheblich, wenn rechts oder links und mitunter auch von beiden Seiten Körpermassen zum eigenen Sitz herüberragen.
      Die Flugpreise im Verdrängungswettbewerb der Airlines sind knapp kalkuliert. Das bedeutet, größere Sitze/weniger Passagiere erfordern höhere Preise. Anders herum bedeutet weniger essen weniger Übergewicht und spart zudem noch Geld ein.

      1. ELISABETH WEBER

        Mein mann ist 170 Kilo er isst morgens 2 scheiben knäckebrot und späther eine warme Mahlzeit.Er ist Rollstuhlfahrer 100% schwerbehindert. Noch weniger essen geht nicht.Sovielzu ihrem Kommentar Gerd

        • Andi

          Ach was wäre es schön, wenn Menschen ohne Ahnung einfach mal die Finger still halten würden.
          Ich bin 1.70m, übergewichtig und gehbehindert. Wer aufgrund einer Behinderung stark in der Bewegung eingeschränkt ist, für den ist selbst „wenig essen“ nicht immer eine Option auf ein geringes Körpergewicht. Ich traue mich problemlos wetten, dass sie Schlaumeier mit meiner normalen Essensration mit knurrendem Magen ins Bett gehen müssten – die Wette habe ich schon mehrfach gewonnen.

          • Schwawupa

            Ihren Kommentar kann ich nachvollziehen und auch das es für normal gewichtige Menschen bedrängend und unangenehm ist aber den letzten Satz hätten Sie sich ruhig schenken können. Für solche Aussagen sollte man erst in den „Schuhen“ der Betroffenen gelaufen sein!
            Ich gehe doch davon aus, dass Sie gebildet genug sind um zu wissen, dass nicht jeder Dicke nur dick ist weil er den ganzen Tag Essen in sich reinstopft…tut mir leid aber diese Sichtweise ist doch wirklich sehr oberflächlich!!!

            • Ama

              Ich wiege 185 kg und habe lymphödeme sowie lipödeme und andere Krankheiten. Mein Stoffwechsel Arbeitet nicht so toll. Gerd dein Kommentar ist voll daneben

            • Karola Petry

              Ich bin heute von Athen nach Frankfurt mit Ryanair geflogen und aben mir weil ich 1,80 groß bin und übergewichtig bin den Sitz in der ersten Reihe gebucht und gezahlt.
              Mir hat der Gurt nicht gepasse, was noch nie vorgekommen ist, ich fliege mehrmals im Jahr. Ich bat die Stewardess um eine Gurtverlängerung. Die konnte ich leider nicht bekommen, da man da mit Gurtverlängerung nicht sitzen darf.
              Ich bin dann mit meinem Mann in die zweite Reihe ausgewichen. Und komischer Weise hat der Gurt dort ohne Probleme gepasst. Auf meine Frage wie das sein könnte konnte mir das Kabinenpersonal nicht antworten. Ich finde es komisch, daß der Gurt immer gepasst hat und nun nur abder zweiten Reihe. Ich bin Übergewichtig aber kein Mensch zweiter Klasse. Ich finde es schade, daß ich daür bezahle und auch dazu bereit bin mehr zu zahlen und dann so „verarscht“ werde. Wieso passte der Gurt in der zweiten REihe.? Auf eine Antwort von Ryanair brauche ich wohl nicht zu warten.

            • Andi

              Mich würde interessieren, ob sich seit erscheinen dieses Artikels in der Hinsicht schon irgendetwas getan hat.
              .
              Ich bin selbst übergewichtig (und gehbehindert), Konv.-Größe 50/52, und traue mich schon lange nicht mehr zu fliegen. Vor einigen Jahren habe ich versucht, gemeinsam mit meinem Lebensgefährten, eine komplette Sitzreihe zu buchen. Wir waren also durchaus bereit, den mittleren Sitz zu bezahlen – uns wurde damals aber erklärt, dass es nicht möglich sei, einen Sitzplatz für niemanden zu buchen. Ich weiß jetzt aber leider die Airline nicht mehr. Da auch mein Lebensgefährte leicht übergewichtig ist, wollten wir das Risiko aber nicht eingehen, ggf. eine weitere Person zwischen uns einquetschen zu müssen. Deshalb haben wir seither (seit 2010) auf das Fliegen komplett verzichtet.

            • löffler,uwe

              es gibt ja dicke menschen nicht erst seit gestern.ich bin auch übergewichtig.habe zwar schon fast 40 kg abgenommen aber der bauch hängt noch dran.warum hatt man nicht vor jahren schon daran gearbeit grössere sitze zu bauen.oder machinen zu bauen nur für dicke leute. sie können ja auch aus Krankheit so geworden sein.ist auch egal warum er oder sie dick gewesen ist. aber ich würde nicht einsehen einen doppelte sitzt für das gleiche Geld zu nehmen.hälfte recht auch.ist klar warum das so ist.die können mit den dicken mehr Geld verdienen.für mich ist das dikreminierung und abzocke mehr nicht,mache sie das auch bei einer schwangeren frau.da kann ich nur mit dem kopf schütteln.können die dicke ja alles jetzt mit den frachflugzeugen reisen da würde es mit klappen.lol

            • Heiko

              Als stark Übergewichtiger, bin ich oft benachteiligt. So zum beispiel auch im Fitnessstudio durch die Miniaturkleiderboxen. Gerade im Winter ist es ein Witz! Schon wenn ich meine Schuhe hineinstelle ist das Ding voll – tja wo lasse ich dann die warme Jacke / Mantel und weiters? Das Personal meint dann ganz schlau : im Auto! Tja – es gibt ÖPNV-ler und auch Radfahrer… Also warum ich damit Anfange – es ist ein Grundsätzliches Problem in dieser ach so schönen globalisierten Welt. Nur läuft hier nix rund – und schon gar nicht für die RUNDEN unter uns! Auch nicht der UMGANG miteinander. Und mit dem LEID der Dicken kann man doch so schön Geld verdienen – erst machen wir sie mittels der ach so gesunden Lebensmittel/Genussmittel und Arzneimittel-Industrie schön fett und dann verkaufen wir ihnen Diäten /Magenoperationen und parallel verschaffen wir den Dicken auch noch ein schlechtes Gewissen. Die können sich ja alle nicht beherrschen – „WEISS DOCH JEDER!“ Wer ja noch schöner, wenn hier jemand irren würde. Das schöne bei den Dicken ist nämlich, dass – sie so offensichtlich DICK sind. Ein MAKEL wie Doof-/Dummheit ist da schon schwerer Nachweisbar – nun ja ich möchte mal UNWISSENHEIT unterstellen und nicht krankhaften Irrsinn. OOPS ich glaube das nennt man dann solidarisieren. Also ich solidarisiere mich mit den „Unwissenden“. Tja ist irgendwie aus der MODE gekommen – das Ding mit dem SOLIDARISIEREN! Schade! Aber uns wird auch immer erzählt. Das Solidarität TEUER sein könnte und nicht beigebracht – was der Nutzen von SOLIDARITÄT ist. Ein friedliches entspanntes MITEINANDER! In diesem Beispiel:… entspanntes Reisen für alle Flugreisenden! Und sogar zu Sportreisen – was den DICKEN ja auch meist abgesprochen wird – sportlich zu sein. NA ja es gibt halt noch viel zu lernen!
              SOLIDARITÄT IST GEIL!